15. Dezember, 1457
Zwei lange Reisemonate waren es gewesen, die Hannes hinter sich gebracht hatte. Er war im Norden gewesen...bis Buchen war er vorgedrungen bis ihn die Sehnsucht nach seiner Heimat und allem was dazugehörte zurück getrieben hatte. Eigentlich war er schon fast zu Hause gewesen, bis ein junger Freund aus München seine Hilfe brauchte... so wartete er in Ingolstadt auf Siniefa und Heldra.
Bei sich fragte er sich im Stillen, ob sonst vielleicht alles anders gekommen wäre.
"Hätte, wenn und aber!" murmelte er ärgerlich auf Nicole sitzend.
In dem Moment erhob sich das in weiß gehüllte Regensburg in all seiner Pracht vor ihm in der winterlichen Morgensonne. Auf dem kleinen Hügel hielt er inne um den Anblick zu genießen. Sein Blick schweifte über die Stadt hinweg, ein paar Kamine dampften, auf der anderen Seite der Stadt war der See zu erahnen. Wie ruhig seine Heimat doch vor ihm lag. Für einen kurzen Moment wurde ihm warm ums Herz, wie hatte er all das vermisst! Als Nicole unruhig wurde und schnell in die Stadt wollte, stieg Hannes aber ab und stapfte durch den tiefen Schnee, setzte einen Schritt vor den anderen.
War das noch seine Heimat? Was würde ihn erwarten? War sie überhaupt noch hier? Was sollte er nur sagen? ..wenn sie überhaupt mit ihm redet?
Plötzlich war das schöne Gefühl des "Zu-hause-seins" verflogen. Unsicherheit, Angst machte sich in ihm breit und schnürte ihm die Kehle zu. Schließlich hielt er an und setze sich resignierend an einen Baum gelehnt in den tiefen Schnee. Kälte umgab Hannes...in mehrerlei Hinsicht. Lediglich eins wußte er nun mit trauriger Sicherheit. Es würde nie wieder so werden wie es einmal war. Schweren Schrittes ging er langsam der Stadt entgegen. Nie hatte er sich so viel Zeit gelassen nach Hause zu kommen, früher war er immer schnurstracks hineingaloppiert...
Zwei lange Reisemonate waren es gewesen, die Hannes hinter sich gebracht hatte. Er war im Norden gewesen...bis Buchen war er vorgedrungen bis ihn die Sehnsucht nach seiner Heimat und allem was dazugehörte zurück getrieben hatte. Eigentlich war er schon fast zu Hause gewesen, bis ein junger Freund aus München seine Hilfe brauchte... so wartete er in Ingolstadt auf Siniefa und Heldra.
Bei sich fragte er sich im Stillen, ob sonst vielleicht alles anders gekommen wäre.
"Hätte, wenn und aber!" murmelte er ärgerlich auf Nicole sitzend.
In dem Moment erhob sich das in weiß gehüllte Regensburg in all seiner Pracht vor ihm in der winterlichen Morgensonne. Auf dem kleinen Hügel hielt er inne um den Anblick zu genießen. Sein Blick schweifte über die Stadt hinweg, ein paar Kamine dampften, auf der anderen Seite der Stadt war der See zu erahnen. Wie ruhig seine Heimat doch vor ihm lag. Für einen kurzen Moment wurde ihm warm ums Herz, wie hatte er all das vermisst! Als Nicole unruhig wurde und schnell in die Stadt wollte, stieg Hannes aber ab und stapfte durch den tiefen Schnee, setzte einen Schritt vor den anderen.
War das noch seine Heimat? Was würde ihn erwarten? War sie überhaupt noch hier? Was sollte er nur sagen? ..wenn sie überhaupt mit ihm redet?
Plötzlich war das schöne Gefühl des "Zu-hause-seins" verflogen. Unsicherheit, Angst machte sich in ihm breit und schnürte ihm die Kehle zu. Schließlich hielt er an und setze sich resignierend an einen Baum gelehnt in den tiefen Schnee. Kälte umgab Hannes...in mehrerlei Hinsicht. Lediglich eins wußte er nun mit trauriger Sicherheit. Es würde nie wieder so werden wie es einmal war. Schweren Schrittes ging er langsam der Stadt entgegen. Nie hatte er sich so viel Zeit gelassen nach Hause zu kommen, früher war er immer schnurstracks hineingaloppiert...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen